
Häufig gestellte Fragen
Du hast Fragen? Wir haben Antworten.
Hier findest du die häufigsten Fragen rund um die Feuerwehr. Und wenn etwas unklar bleibt: Einfach melden – wir helfen dir gerne weiter.
Nach deiner Anmeldung meldet sich jemand aus unserem Rekrutierungsteam oder von der Feuerwehr deiner Gemeinde bei dir. Du wirst entweder zum nächsten Infoanlass eingeladen oder wir vereinbaren einen persönlichen Termin, um dir alles in Ruhe zu erklären und deine Fragen zu beantworten.
Gerne kannst du auch an einer Übung teilnehmen, um unverbindlich reinzuschnuppern. Wenn du überzeugt bist, meldest du dich verbindlich an. Danach besuchst du eine der nächsten kantonalen Grundausbildungen – meist kannst du schon vorher an Übungen teilnehmen.
In Ländern wie Liechtenstein, Österreich oder Deutschland ist die Feuerwehr meist freiwillig. Es besteht keine Pflicht, und oft werden nur Einsätze (wenn überhaupt) entschädigt – es ist ein Ehrenamt.
Berufsfeuerwehren gibt es in grösseren Schweizer Städten oder Industriebetrieben (z. B. Zürich, Bern, St. Gallen). Sie leisten 24/7-Dienste und übernehmen Ersteinsätze. Bei grösseren oder mehreren Ereignissen gleichzeitig braucht es zusätzlich die Milizfeuerwehr.
Im Kanton St. Gallen – auch in den Werdenberger Gemeinden – herrscht Feuerwehrpflicht: Entweder du machst aktiv Dienst oder zahlst ab dem 18. Lebensjahr eine Feuerwehrersatzabgabe über die Steuern. Die Milizfeuerwehr ist unser System: gut ausgebildet, einsatzbereit – neben dem Beruf.
Nach Abschluss der Grundausbildung und dem Einstieg in den aktiven Dienst stehen dir zahlreiche Weiterbildungskurse und Spezialisierungen offen – wenn du das möchtest.
Damit steigt auch der Übungsaufwand und die Einsatzwahrscheinlichkeit. Viele übernehmen mit der Zeit mehr Verantwortung und werden als Unteroffizier oder später als Offizier ausgebildet.
Ja. Auch wenn wir Feuerwehr aus Überzeugung machen, wird dein Einsatz im Milizsystem entschädigt. Kantone und Gemeinden regeln die Bezahlung: Einsätze und Übungen werden mit einem Stundensatz (Sold) vergütet, den du, je nach Feuerwehr, quartalsweise, halbjährlich oder einmalig Ende Jahr ausbezahlt bekommst. Ein grosser Teil davon ist sogar steuerfrei.
Die Feuerwehr hat viele Aufgaben – aber der Atemschutz ist zentral. Dafür braucht es Personen, die körperlich und mental in der Lage sind, mit einem Pressluftatmer zu arbeiten.
Du musst dafür kein Spitzensportler sein, aber eine gute Grundfitness und Belastbarkeit sind wichtig.
Grundsätzlich wäre es toll, wenn du Atemschutz machen könntest, es ist jedoch nicht in jeder Wehr ein zwingendes Kriterium. Genauere Informationen erhältst du vom jeweiligen Kommando.
Feuerwehr ist für alle erlernbar – wichtiger als Vorkenntnisse sind Motivation, Teamgeist und die richtige Einstellung. Niemand kann alles, aber gemeinsam schaffen wir viel: Wir arbeiten im Team, helfen einander und lernen mit jedem Einsatz dazu.
Weil Feuerwehr so vielseitig ist, suchen wir Menschen mit unterschiedlichen Stärken und Berufen – jede Fähigkeit zählt.
Alle starten mit derselben Grundausbildung und wachsen mit der Zeit durch Übungen, Spezialisierungen und den Austausch im Team. Die Mindestanforderungen findest du hier.
Dann heissen wir dich herzlich willkommen! Die Feuerwehrausbildung ist in der Schweiz und kantonal weitgehend standardisiert – es gibt aber Unterschiede.
In einem persönlichen Gespräch klärt das Kommando mit dir, welche Teile deiner bisherigen Ausbildung anerkannt werden und ob Ausbildungen nachgeholt werden sollten. Meist ist ein vereinfachter Einstieg möglich.
Ja, sehr gerne sogar. Die sogenannte Tagesverfügbarkeit ist für Milizfeuerwehren eine Herausforderung, da viele ausserhalb arbeiten und nicht schnell genug einrücken können.
Wenn du in der Gemeinde arbeitest, ist das ein grosser Vorteil. Wichtig ist nur, dass du auch an den Übungen (meist abends) teilnehmen kannst. Wir besprechen deine Situation gerne persönlich und finden gemeinsam eine Lösung.
Du wirst von der Kantonalen Notrufzentrale alarmiert – per SMS, Anruf und Pager. Bei gewissen Feuerwehren kommt sogar noch eine Push-Meldung per App dazu.
Du rückst zivil ins Feuerwehrdepot ein, ziehst dich um und gehst von dort dann in den Einsatz. Wenn du verhindert oder zu weit weg bist, ist das kein Problem – bei grösseren Einsätzen werden oft auch später noch zusätzliche AdF gebraucht.
Wenn deine Feuerwehr die Alarmierung per App anbietet, kanns du in dieser zurückmelden, ob du an den Einsatz kommst oder nicht. So weiss die Einsatzleitung, wer und wie viele AdF unterwegs ist.
Nein. Sondersignale wie Blaulicht und Horn werden nur bei dringlichen Einsätzen eingesetzt – etwa wenn Leben in Gefahr sind. Sie bedeuten ein erhöhtes Risiko und werden deshalb nur gezielt genutzt.
Beim Einrücken ins Depot nutzt du dein eigenes Verkehrsmittel (Auto, Velo, zu Fuss) und hältst dich an die normale Strassenverkehrsordnung. Sonderrechte gelten nur für die Feuerwehrfahrzeuge – und nur, wenn angeordnet.

Noch Fragen?
Wir beraten dich ganz unverbindlich – melde dich bei uns oder komm einfach an einem unserer nächsten Events vorbei.
